Der Gen-Mais MON810, in der EU seit 2007 als Lebens- und Futtermittel zugelassen, hat in einer Langzeitstudie zu einer signifikant beeinträchtigten Fruchtbarkeit bei Mäusen geführt.
Bei Greenpeace gibt es mehr Informationen in kompakter Form.
Die britische Tageszeitung “The Independent” berichtet über Pläne der europäischen Staatschefs, die Produktion von Genpflanzen in Europa in Gang zu bringen.
Interessante Flugschrift von der Aktion 3. Welt Saar und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. mit dem Titel:
“Streit um Saatgut - Privateigentum oder Gemeineigentum? Warum gibt es Streit um die Kartoffel Linda und die Nachbaugebühren?”
Am Beispiel der Kartoffelsorte Linda wird die Thematik von Saatgut, Nachbaugebühren, Patente, und Biopiraterie verständlich aufgerollt.
Das Umweltinstitut München e.V. hat seine Broschüre “Gentechnik: Manipuliertes Leben” vollkommen neu gestaltet und überarbeitet. Ein informativer Überblick zum Thema mit aktuellen Daten und Fakten auch bezüglich des genmanipulierten Maisanbaus in Deutschland. Darüber hinaus Informationen über Gentechnik bei Tieren und die Terminatortechnologie. Hier kann man das .pdf herunterladen.
Hier kann man die Broschüre und andere Informationen in Papierform bestellen.
Agrogentechnik - wie bei kaum einem anderen Thema sind Politiker ,aber auch Landwirte und Verbraucher auf die gründliche Prüfung und Berücksichtigung von Risiken durch unabhängige Experten und zuständige Behörden angewiesen.
Mit diesem Bericht wird gezeigt, wie engmaschig - und für Außenstehende undurchsichtig - das Netz zwischen Experten in den Zulassungsbehörden, nachgeordneten Forschungsinstituten, AgroGentechnik-Lobbyorganisationen und Wirtschaftsunternehmen ist.
Hier(externer Link zu der Seite der Bundestagsabgeordneten Ulrike Höfken von Bündnis 90/Die Grünen) kann man den Bericht als .pdf herunterladen.
Die Seite www.undercovercop.org berichtet von der internationalen Konferenz der Vereinten Nationen (UN) über biologische Vielfalt (COP9) aus Bonn. Sehr aktuell und teils auch live aus den Konferenzsälen im Maritim Hotel.
Zu den einzelnen Themenfeldern der Konferenz (gentechnisch veränderte Bäume, ABS, Agrobiodiversität, usw. ) gibt es außerdem Hintergrundinformationen.
Die Kollegin Sol Oyuela von Progressio berichtet in ihrem Blog von der COP9 aus Bonn. Auf die Themen Terminatortechnologie und Gentechnik wird sie besonderes Augenmerk richten.
Einfach mal hier reinschauen.
Für die schlimmstmögliche Verwendung von öffentlichen Mittel wurde die Europäische Union gestern auf der COP9 in Bonn mit dem Captain Hook Award ausgezeichnet!
Hier die Begründung im Original:
Worst Use of Public Funds:
European Union’s Transcontainer Project
For using public funds for the EU’s 3-year, €5.38 million research on genetic seed sterilization, denying that it’s Terminator technology and claiming that it will enhance biosafety. The Transcontainer Project is developing “Zombie” seeds that would require farmers to buy a proprietary chemical to restore the fertility of their seeds every growing season. There is no such thing as a safe or acceptable Terminator.
Gestern um 11:30 Uhr haben Vertreter unserer Kampagne der kanadischen Botschaft einen Besuch abgestattet. Kanada gilt als eines jener Länder, die am stärksten gegen das Moratorium bezüglich der Terminatortechnologie streben. Unser Besuch soll ein Zeichen gegen dieses falsche Handeln sein und auch die kanadischen Verhandlungsführer bei der aktuellen Biodiversitätskonferenz in Curitiba, Brasilien, zur Einsicht bewegen. Ein Vertreter der Botschaft beteuerte sein Verständnis unserer Sorge bezüglich der Terminatortechnologie. Bilder der Aktion.